Ein kleiner Beitrag in aller Kürze. Wer lieber bunte man-pages liest, der kann unter Ubuntu 11.10 einfach folgendes:
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sudo apt-get install most
sudo update-alternatives --config pager
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Einfach die Nummer von most wählen und fertig!
Eine weitere Methode, bei der auf den Einsatz von most verzichtet werden kann, verwendet die .bashrc bzw. .zshrc (je nach verwendeter Shell). Fügt dieser Datei einfach das folgende hinzu:
KeePass ist eine sehr bekannte Passwortverwaltungssoftware, die euch hilft den Überblick über eure abertausenden Logindaten zu behalten. Sie läuft auf verschiedenen Systemen, ist Open Source und kann um sinnvolle Plugins erweitert werden.
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Bei (K)Ubuntu 11.10 (Oneiric Onzelot) wird derzeit über die Paketverwaltung nur die Version 2.16 (aktuell ist 2.18) angeboten. Leider ist diese Version inkompatibel zur aktuellen Version des Plugin’s KeePassHttp. Dies wiederum wird benötigt, damit KeePass bequem mit einen Webbrowser verwendet werden kann.
Da ich im Netz keine brauchbare, aktuelle und vollständige Anleitung finden konnte, die die Einrichtung von KeePass 2.18 unter Kubuntu/Ubuntu 11.10 beschreibt, will ich das hier nachholen.
Installation
Bei der Installation von KeePass 2.18 unter Kubuntu 11.10 gibt es einige Stolpersteine. Zunächst benötigt die Software selbst schon eine ganze Reihe von Mono-Bibliotheken. Hat man dann endlich die alle notwendigen erwischt, so wird man später feststellen, dass das KeePassHttp-Plugin selbst noch weitere Mono-Bibliotheken braucht um fehlerfrei laufen zu können. Die Fehlermeldungen von KeePass sind dabei leider nicht immer eine große Hilfe. Letztendlich braucht es nämlich ein
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sudo apt-get install mono-complete
damit KeePass endlich zufrieden ist. Ja, ihr lest richtig - mono-complete, denn leider konnte ich bisher nicht herausfinden, welche mono-Pakete für ein funktionierendes KeePass mit Plugins ausreichen würden.
KeePass
Als nächstes besorgen wir uns die aktuelle KeePass Version von der KeePass Downloadseite und entpacken diese am besten nach /opt:
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cd ~/Downloads
wget http://downloads.sourceforge.net/keepass/KeePass-2.18.zip
sudo mkdir /opt/keepass2
sudo mv ~/Downloads/KeePass-2.18.zip /opt/keepass2/
cd /opt/keepass2
sudo unzip KeePass-2.18.zip
Um KeePass in Zukunft komfortabel starten zu können, legen wir noch ein kleines Startskript an
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sudo emacs /usr/local/bin/keepass2
mit dem Inhalt
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#!/bin/sh
mono /opt/keepass2/KeePass.exe
und machen es gleich noch ausführbar
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sudo chmod a+x /usr/local/bin/keepass2
Jetzt reicht ein einfacher Aufruf von
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keepass2
und KeePass startet hoffentlich ohne Fehlermeldung.
KeePassHttp
Um KeePass zusammen mit einen Browser nutzen zu können, müssen wir noch das Plugin KeePassHttp installieren. Das geht am schnellsten mit
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cd /opt/keepass2
sudo wget https://github.com/pfn/keepasshttp/raw/24237047e21b77d56b09996f8be49656bfebea32/KeePassHttp/KeePassHttp.dll https://github.com/pfn/keepasshttp/raw/24237047e21b77d56b09996f8be49656bfebea32/KeePassHttp/Newtonsoft.Json.dll
Browser-Plugin
Für Chrome/Chromium-Nutzer gibt es das ChromelPass-Plugin - Firefox-Nutzer nehmen das Plugin PassIFox. Jetzt schaltet man noch die Browser eigene Passwort-Verwaltung und verbindet das Browser-Plugin über das Icon in der Adressleiste des Browser mit KeePass.
Sofern man jetzt schon Logindaten in KeePass hinterlegt hat, kann man über einen Rechtsklick in den Login-Dialog einer Homepage (z. B. http://gmail.com), das Browser-Plugin anweisen die Logindaten von KeePass zu holen.
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Schlusswort
Ich hoffe ich konnte Einigen mit dieser Anleitung den Einstieg in das Passwortverwaltungssystem KeePass vereinfachen. Wie ihr seht, lohnt es sich die Software in dieser Form einmalig einzurichten, denn der gebotene Komfort muss sich kaum hinter Onlineanbeiter wie LastPass.com verstecken. Zusätzlich befinden sich eure Logindaten dann aber vollständig in euren eigenen Händen!
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Selbst auf einen Android-Smartphone muss man auf seinem Passwort-Safe nicht verzichten. Hier kann die App KeePassDroid benutzt werden.
Zum Schluss würde mich noch interessieren, wie ihr eure Passwörter verwaltet? Benutzt ihr auch diese oder ähnliche Software oder vertraut ihr gar Online-Anbietern eure Logins an?
Bildquelle(n):
Christopher Bolin (“Ext/Icons” directory of the KeePass source code)
Ein Beitrag in aller Kürze. Ich spiele momentan ein bisschen mit Nepomuk herum. Hat man erst einmal Strigi in der Standardeinstellung (siehe System Settings | Desktop Search) gestartet, so indiziert Strigi standardmäßig alle Dateien im eigenen Home-Ordner.
Da ich aber sehr viele Dateien in meinem Verzeichnis habe, würde in dieser Einstellung die Erstellung des Indexes mehrere Stunden dauern. Deshalb habe ich irgendwann die Indizierung abgebrochen und nur noch ganz bestimmte Ordner Strigi übergeben (auch das kann man ganz einfach in den System Settings einstellen).
Will man jetzt explizit den alten, unvollständigen Index von Nepomuk/Strigi unter KDE 4.7.3 (Kubuntu 11.10 64) löschen, so geht das am einfachsten mit folgenden Kommando:
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rm -rf ~/.kde/share/apps/nepomuk
Zuvor sollte man am besten Strigi noch deaktivieren. Hat man dann den o. g. Befehl ausgeführt, so empfiehlt sich ein Neustart des Systems. Anschließend sollte der Index wieder leer sein.
Wie man anhand meiner letzten Artikel sicherlich mitbekommen haben dürfte, bin ich nach einen längeren Test von Ubuntu Unity und Gnome 3 wieder zu meiner alten Liebe KDE zurückgekehrt und nutze jetzt Kubuntu 11.10 mit KDE 4.7. In diesen Artikel will ich kurz meine Gründe erläutern.
Was mir an KDE einfach viel besser gefällt:
Alles wirkt optisch mittlerweile wie aus einen Guss. Selbst GTK-Programme integrieren sich sehr gut durch den bereits installierten oxygen-gtk Stil in die Oberfläche.
Mit den GTK-Programmen wie Shutwell, Empathy oder Nautilus werde ich einfach nicht warm. Digikam, Krusader/Dolphin und Kopete sind meine Favoriten.
KDE kann viel einfacher und viel besser an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, denn die Einstellungen sind alle unter einen einzigen Programm versammelt, nämlich den systemsettings. Bei Gnome 3 oder Unity sind das momentan mindestens 3 verschiedene Programme. Da gibt es die Compiz-Einstellungen, die eigentlichen Systemeinstellungen und noch ein Tweaking-Tool, dass einfach gebraucht wird, da die derzeitigen Einstellungsmöglichkeiten mir sonst nicht ausreichen würden.
Ich habe mehr gestalterische Freiheiten durch eine Vielzahl an Plasmoiden, die sich einfach und flexibel benutzen lassen.
Und jetzt zu meinen Hauptgrund: In KDE macht das benutzen von verschiedenen Arbeitsflächen einfach Spaß. Ich kann jederzeit ganz einfach einen bestimmten Programm/Fenster per Mausklick sagen, dass es immer nur an einer bestimmten Stelle und auf einer bestimmten Arbeitsfläche erscheinen soll - perfekt. Das gleiche ist unter Unity/Gnome 3 um ein vielfaches umständlicher zu bewerkstelligen. Eine Benutzeroberfläche muss einfach dort leistungsfähig sein, wofür sie gemacht wurde, nämlich für das Umgehen mit grafischen Objekten auf einer Oberfläche.
Das waren so meine Hauptgründe für meine Heimkehr. KDE selbst benutzte ich zum ersten mal in 2004. Auch wenn ich zwischenzeitlich auch früher einmal Gnome 2 teste, eine längere Abkehr von KDE machte ich erst mit Ubuntu 11.04. Und jetzt, 2012, ist meine kleine Reise zu Ende :-)
Aber auch die anderen Oberflächen haben durchaus Stärken. Hier meine Top-Features:
Gnome 3
Hier ist der Instant-Messenger fast perfekt in die Gnome-Shell integriert.
Unity
Das zusammenlegen der Fensterleiste mit den Panel bringt vertikal Platz und sieht sehr aufgeräumt aus.
Da meine Einrichtung meines frischen Kubuntu 11.10 immer noch nicht ganz abgeschlossen ist - man ist ja schließlich Perfektionist - möchte ich an dieser Stelle noch auf einige sehr gute Artikel aufmerksam machen, die auf Marty’s typepad erschienen sind. In 6 Artikeln wird sehr detailliert auf “The Great Features of KDE Workspaces and Applications” eingegangen.
Der Standard Instant-Messenger für KDE kann über sehr viele verschiedene Protokolle kommunizieren. Darunter sind auch Google Talk und Facebook. Da die Einrichtung für die beiden Dienste in Kopete nicht ganz so einfach ist, will ich hier kurz eine kleine Anleitung bloggen. Verwendet wurde Kubuntu 11.10 und Kopete 1.1.3.
Als erstes startet man Kopete und klickt auf Settings | Configure.... Hier kann man jetzt einen neuen Account hinzufügen. Klickt also auf Add Account...
und anschließend wählt ihr Jabber.
Hier die Einstellungen, die ihr für Google Talk machen müsst:
Die Einstellungen für Facebook sehen dann so aus:
Jetzt sollte alles wunderbar laufen. Viel Spaß beim chatten!
Installiert man die Gasterweiterungen nach erfolgreicher Installation von Kubuntu 11.10 in einer Oracle VirtualBox, so funktionieren diese leider nicht. Dieses Problem lässt sich aber ganz einfach lösen. Es muss nämlich nur vor der Installation noch ein weiteres Paket installiert werden
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sudo apt-get install dkms
Anschließend hängt man wieder das virtuelle Image mit den Gasterweiterungen ein und startet die Installation:
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cd /media/VBOXADDITIONS_4.1.8_*
sudo ./VBoxLinuxAdditions.run
Nach einen Neustart des virtuellen Kubuntu’s sollten nun die Gasterweiterung perfekt laufen.
Um beim Boot-Loader GRUB 2 das Standard-Timeout (10 Sekunden) zu verändern muss einfach in der Datei
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/etc/default/grub
der Wert GRUB_TIMEOUT angepasst werden. Anschließend muss man GRUB 2 diese Änderungen noch mitteilen mit
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sudo update-grub
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Mehr zu den neuen Konfigurationsmöglichkeiten von GRUB 2 findet man auf ubuntu.com.
Update:
comments: true
Wie ich heute mitbekommen habe gibt es auch einen grafische GRUB2 Editor, der momentan in der Version 0.5.5 zu haben ist. Die Screenshots sehen ziemlich viel versprechend aus
Als ich gestern mal wieder ein frisches Kubuntu 11.10 aufsetze und anschließend einen Testbenutzer anlegte, bemerkte ich, dass es nicht mehr ohne weiteres möglich ist ein einfaches und kurzes Passwort zu vergeben. Jedenfalls kann der jeweilige Benutzer sich nicht selbst ein zu einfaches Passwort geben.
Anders der Admin. Er kann auch weiterhin jedes Passwort einen Benutzer zuteilen. Das ganze geht dann mit
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sudo passwd <username>
Und schon hat mein Testbenutzer ein simples Kennwort erhalten. Natürlich ist es dabei auch wichtig, dass dieser dann eben nicht zur Gruppe sudo gehört!
Bekanntermaßen lassen sich zuvor installierte Windows-Programme, die unter Wine installiert wurden, mit Hilfe des Befehls
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wine uninstaller
sehr leicht vom Computer wieder entfernen. Leider entfernt diese Deinstallation nicht die Einträge oder Verknüpfungen in diversen Menüs. Aber auch das ist nicht weiter schwer, denn diese lästigen Verknüpfungen befinden sich alle im Ordner
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~/.local/share/applications/wine/Programs/
Hier löscht man nun einfach die entsprechenden Ordner und schon sind alle Menü’s wieder sauber!