Linux, Android, Open Source

Farbige Man-Pages

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Ein kleiner Beitrag in aller Kürze. Wer lieber bunte man-pages liest, der kann unter Ubuntu 11.10 einfach folgendes:

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sudo apt-get install most
sudo update-alternatives --config pager
comments: true

Einfach die Nummer von most wählen und fertig!

Eine weitere Methode, bei der auf den Einsatz von most verzichtet werden kann, verwendet die .bashrc bzw. .zshrc (je nach verwendeter Shell). Fügt dieser Datei einfach das folgende hinzu:

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export LESS_TERMCAP_mb=$'\E[01;31m'
export LESS_TERMCAP_md=$'\E[01;31m'
export LESS_TERMCAP_me='$m\E[0m'
export LESS_TERMCAP_se=$'\E[0m'
export LESS_TERMCAP_so=$'\E[01;47;34m'
export LESS_TERMCAP_ue=$'\E[0m'
export LESS_TERMCAP_us=$'\E[01;32m'
export LESS=-r

Beim nächsten Start einer Shell sollte das less die man-pages farbig darstellen.

Weitere Tipps zur Benutzung von man-pages findet man im Wiki von ubuntuusers.de.

/images/2012/01/manPages.png

KeePass 2.18 Unter (K)Ubuntu 11.10 Nutzen

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Warum dieser Artikel?

KeePass ist eine sehr bekannte Passwortverwaltungssoftware, die euch hilft den Überblick über eure abertausenden Logindaten zu behalten. Sie läuft auf verschiedenen Systemen, ist Open Source und kann um sinnvolle Plugins erweitert werden. comments: true

KeePass icon

Bei (K)Ubuntu 11.10 (Oneiric Onzelot) wird derzeit über die Paketverwaltung nur die Version 2.16 (aktuell ist 2.18) angeboten. Leider ist diese Version inkompatibel zur aktuellen Version des Plugin’s KeePassHttp. Dies wiederum wird benötigt, damit KeePass bequem mit einen Webbrowser verwendet werden kann.

Da ich im Netz keine brauchbare, aktuelle und vollständige Anleitung finden konnte, die die Einrichtung von KeePass 2.18 unter Kubuntu/Ubuntu 11.10 beschreibt, will ich das hier nachholen.

Installation

Bei der Installation von KeePass 2.18 unter Kubuntu 11.10 gibt es einige Stolpersteine. Zunächst benötigt die Software selbst schon eine ganze Reihe von Mono-Bibliotheken. Hat man dann endlich die alle notwendigen erwischt, so wird man später feststellen, dass das KeePassHttp-Plugin selbst noch weitere Mono-Bibliotheken braucht um fehlerfrei laufen zu können. Die Fehlermeldungen von KeePass sind dabei leider nicht immer eine große Hilfe. Letztendlich braucht es nämlich ein

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sudo apt-get install mono-complete

damit KeePass endlich zufrieden ist. Ja, ihr lest richtig - mono-complete, denn leider konnte ich bisher nicht herausfinden, welche mono-Pakete für ein funktionierendes KeePass mit Plugins ausreichen würden.

KeePass

Als nächstes besorgen wir uns die aktuelle KeePass Version von der KeePass Downloadseite und entpacken diese am besten nach /opt:

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cd ~/Downloads
wget http://downloads.sourceforge.net/keepass/KeePass-2.18.zip
sudo mkdir /opt/keepass2
sudo mv ~/Downloads/KeePass-2.18.zip /opt/keepass2/
cd /opt/keepass2
sudo unzip KeePass-2.18.zip

Um KeePass in Zukunft komfortabel starten zu können, legen wir noch ein kleines Startskript an

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sudo emacs /usr/local/bin/keepass2

mit dem Inhalt

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#!/bin/sh
mono /opt/keepass2/KeePass.exe

und machen es gleich noch ausführbar

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sudo chmod a+x /usr/local/bin/keepass2

Jetzt reicht ein einfacher Aufruf von

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keepass2

und KeePass startet hoffentlich ohne Fehlermeldung.

KeePassHttp

Um KeePass zusammen mit einen Browser nutzen zu können, müssen wir noch das Plugin KeePassHttp installieren. Das geht am schnellsten mit

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cd /opt/keepass2
sudo wget https://github.com/pfn/keepasshttp/raw/24237047e21b77d56b09996f8be49656bfebea32/KeePassHttp/KeePassHttp.dll https://github.com/pfn/keepasshttp/raw/24237047e21b77d56b09996f8be49656bfebea32/KeePassHttp/Newtonsoft.Json.dll

Browser-Plugin

Für Chrome/Chromium-Nutzer gibt es das ChromelPass-Plugin - Firefox-Nutzer nehmen das Plugin PassIFox. Jetzt schaltet man noch die Browser eigene Passwort-Verwaltung und verbindet das Browser-Plugin über das Icon in der Adressleiste des Browser mit KeePass.

Sofern man jetzt schon Logindaten in KeePass hinterlegt hat, kann man über einen Rechtsklick in den Login-Dialog einer Homepage (z. B. http://gmail.com), das Browser-Plugin anweisen die Logindaten von KeePass zu holen. comments: true

Schlusswort

Ich hoffe ich konnte Einigen mit dieser Anleitung den Einstieg in das Passwortverwaltungssystem KeePass vereinfachen. Wie ihr seht, lohnt es sich die Software in dieser Form einmalig einzurichten, denn der gebotene Komfort muss sich kaum hinter Onlineanbeiter wie LastPass.com verstecken. Zusätzlich befinden sich eure Logindaten dann aber vollständig in euren eigenen Händen! comments: true

Selbst auf einen Android-Smartphone muss man auf seinem Passwort-Safe nicht verzichten. Hier kann die App KeePassDroid benutzt werden.

Zum Schluss würde mich noch interessieren, wie ihr eure Passwörter verwaltet? Benutzt ihr auch diese oder ähnliche Software oder vertraut ihr gar Online-Anbietern eure Logins an?

Bildquelle(n):

  • Christopher Bolin (“Ext/Icons” directory of the KeePass source code)

Nepomuk-Index Löschen

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Ein Beitrag in aller Kürze. Ich spiele momentan ein bisschen mit Nepomuk herum. Hat man erst einmal Strigi in der Standardeinstellung (siehe System Settings | Desktop Search) gestartet, so indiziert Strigi standardmäßig alle Dateien im eigenen Home-Ordner.

Da ich aber sehr viele Dateien in meinem Verzeichnis habe, würde in dieser Einstellung die Erstellung des Indexes mehrere Stunden dauern. Deshalb habe ich irgendwann die Indizierung abgebrochen und nur noch ganz bestimmte Ordner Strigi übergeben (auch das kann man ganz einfach in den System Settings einstellen).

Will man jetzt explizit den alten, unvollständigen Index von Nepomuk/Strigi unter KDE 4.7.3 (Kubuntu 11.10 64) löschen, so geht das am einfachsten mit folgenden Kommando:

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rm -rf ~/.kde/share/apps/nepomuk

Zuvor sollte man am besten Strigi noch deaktivieren. Hat man dann den o. g. Befehl ausgeführt, so empfiehlt sich ein Neustart des Systems. Anschließend sollte der Index wieder leer sein.

Nepomuk

Bildquelle(n):

Die Rückkehr Zu KDE

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Wie man anhand meiner letzten Artikel sicherlich mitbekommen haben dürfte, bin ich nach einen längeren Test von Ubuntu Unity und Gnome 3 wieder zu meiner alten Liebe KDE zurückgekehrt und nutze jetzt Kubuntu 11.10 mit KDE 4.7. In diesen Artikel will ich kurz meine Gründe erläutern.

/images/2012/01/kdeLogo.png

Was mir an KDE einfach viel besser gefällt:

  • Alles wirkt optisch mittlerweile wie aus einen Guss. Selbst GTK-Programme integrieren sich sehr gut durch den bereits installierten oxygen-gtk Stil in die Oberfläche.

  • Mit den GTK-Programmen wie Shutwell, Empathy oder Nautilus werde ich einfach nicht warm. Digikam, Krusader/Dolphin und Kopete sind meine Favoriten.

  • KDE kann viel einfacher und viel besser an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, denn die Einstellungen sind alle unter einen einzigen Programm versammelt, nämlich den systemsettings. Bei Gnome 3 oder Unity sind das momentan mindestens 3 verschiedene Programme. Da gibt es die Compiz-Einstellungen, die eigentlichen Systemeinstellungen und noch ein Tweaking-Tool, dass einfach gebraucht wird, da die derzeitigen Einstellungsmöglichkeiten mir sonst nicht ausreichen würden.

  • Ich habe mehr gestalterische Freiheiten durch eine Vielzahl an Plasmoiden, die sich einfach und flexibel benutzen lassen.

  • Und jetzt zu meinen Hauptgrund: In KDE macht das benutzen von verschiedenen Arbeitsflächen einfach Spaß. Ich kann jederzeit ganz einfach einen bestimmten Programm/Fenster per Mausklick sagen, dass es immer nur an einer bestimmten Stelle und auf einer bestimmten Arbeitsfläche erscheinen soll - perfekt. Das gleiche ist unter Unity/Gnome 3 um ein vielfaches umständlicher zu bewerkstelligen. Eine Benutzeroberfläche muss einfach dort leistungsfähig sein, wofür sie gemacht wurde, nämlich für das Umgehen mit grafischen Objekten auf einer Oberfläche.

Das waren so meine Hauptgründe für meine Heimkehr. KDE selbst benutzte ich zum ersten mal in 2004. Auch wenn ich zwischenzeitlich auch früher einmal Gnome 2 teste, eine längere Abkehr von KDE machte ich erst mit Ubuntu 11.04. Und jetzt, 2012, ist meine kleine Reise zu Ende :-)

Aber auch die anderen Oberflächen haben durchaus Stärken. Hier meine Top-Features:

Gnome 3

Hier ist der Instant-Messenger fast perfekt in die Gnome-Shell integriert.

Unity

Das zusammenlegen der Fensterleiste mit den Panel bringt vertikal Platz und sieht sehr aufgeräumt aus.

Da meine Einrichtung meines frischen Kubuntu 11.10 immer noch nicht ganz abgeschlossen ist - man ist ja schließlich Perfektionist - möchte ich an dieser Stelle noch auf einige sehr gute Artikel aufmerksam machen, die auf Marty’s typepad erschienen sind. In 6 Artikeln wird sehr detailliert auf “The Great Features of KDE Workspaces and Applications” eingegangen.

Bildquelle(n):

Google Talk Und Facebook in Kopete

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Der Standard Instant-Messenger für KDE kann über sehr viele verschiedene Protokolle kommunizieren. Darunter sind auch Google Talk und Facebook. Da die Einrichtung für die beiden Dienste in Kopete nicht ganz so einfach ist, will ich hier kurz eine kleine Anleitung bloggen. Verwendet wurde Kubuntu 11.10 und Kopete 1.1.3.

Kopete icon

Als erstes startet man Kopete und klickt auf Settings | Configure.... Hier kann man jetzt einen neuen Account hinzufügen. Klickt also auf Add Account...

/images/2012/01/kopete1.png

und anschließend wählt ihr Jabber.

/images/2012/01/kopete2.png

Hier die Einstellungen, die ihr für Google Talk machen müsst:

/images/2012/01/kopeteGTalk1.png /images/2012/01/kopeteGTalk2.png

Die Einstellungen für Facebook sehen dann so aus:

/images/2012/01/kopeteFacebook1.png /images/2012/01/kopeteFacebook2.png

Jetzt sollte alles wunderbar laufen. Viel Spaß beim chatten!

Oracle VirtualBox Und Kubuntu 11.10

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Installiert man die Gasterweiterungen nach erfolgreicher Installation von Kubuntu 11.10 in einer Oracle VirtualBox, so funktionieren diese leider nicht. Dieses Problem lässt sich aber ganz einfach lösen. Es muss nämlich nur vor der Installation noch ein weiteres Paket installiert werden

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sudo apt-get install dkms

Anschließend hängt man wieder das virtuelle Image mit den Gasterweiterungen ein und startet die Installation:

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cd /media/VBOXADDITIONS_4.1.8_*
sudo ./VBoxLinuxAdditions.run

Nach einen Neustart des virtuellen Kubuntu’s sollten nun die Gasterweiterung perfekt laufen.

/images/2012/01/virtualbox.png

Bildquelle(n):

Verzeichnisstruktur Als Baum Auflisten

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Will man schnell mal eben eine gute lesbar Liste seiner Musiksammlung erstellen zu empfiehlt sich das kleine Programm tree.

/images/2012/01/tree.png

Hier ein Beispielaufruf, der nur Ordner einer maximalen Tiefe von 3 berücksichtigt und das Ergebnis in eine Datei schreibt:

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tree -d -L 3 /dev > list.txt

Die Datei list.txt sieht dann so aus:

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/dev
├── block
├── bsg
├── bus
│   └── usb
├── char
├── cpu
├── disk
│   ├── by-id
│   ├── by-label
│   ├── by-path
│   └── by-uuid
├── fd -> /proc/self/fd
├── input
│   ├── by-id
│   └── by-path
├── mapper
├── net
├── pts
├── shm -> /run/shm
├── snd
│   └── by-path
└── usb

22 directories

Will man mehr über das Programm erfahren, so ist

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man tree

wie immer die erste Anlaufstelle.

Grub Timeout ändern

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Um beim Boot-Loader GRUB 2 das Standard-Timeout (10 Sekunden) zu verändern muss einfach in der Datei

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/etc/default/grub

der Wert GRUB_TIMEOUT angepasst werden. Anschließend muss man GRUB 2 diese Änderungen noch mitteilen mit

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sudo update-grub
comments: true

Mehr zu den neuen Konfigurationsmöglichkeiten von GRUB 2 findet man auf ubuntu.com.

/images/2012/01/grub.png

Update: comments: true

Wie ich heute mitbekommen habe gibt es auch einen grafische GRUB2 Editor, der momentan in der Version 0.5.5 zu haben ist. Die Screenshots sehen ziemlich viel versprechend aus

/images/2012/01/grub2Editor.png

Bildquelle(n):

Einfache Passwörter Unter Kubuntu 11.10

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Als ich gestern mal wieder ein frisches Kubuntu 11.10 aufsetze und anschließend einen Testbenutzer anlegte, bemerkte ich, dass es nicht mehr ohne weiteres möglich ist ein einfaches und kurzes Passwort zu vergeben. Jedenfalls kann der jeweilige Benutzer sich nicht selbst ein zu einfaches Passwort geben.

Anders der Admin. Er kann auch weiterhin jedes Passwort einen Benutzer zuteilen. Das ganze geht dann mit

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sudo passwd <username>

Und schon hat mein Testbenutzer ein simples Kennwort erhalten. Natürlich ist es dabei auch wichtig, dass dieser dann eben nicht zur Gruppe sudo gehört!

/images/2012/01/lock.png

Bildquelle(n):

Windows Programmverknüpfungen Entfernen

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Bekanntermaßen lassen sich zuvor installierte Windows-Programme, die unter Wine installiert wurden, mit Hilfe des Befehls

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wine uninstaller

sehr leicht vom Computer wieder entfernen. Leider entfernt diese Deinstallation nicht die Einträge oder Verknüpfungen in diversen Menüs. Aber auch das ist nicht weiter schwer, denn diese lästigen Verknüpfungen befinden sich alle im Ordner

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~/.local/share/applications/wine/Programs/

Hier löscht man nun einfach die entsprechenden Ordner und schon sind alle Menü’s wieder sauber!

/images/2011/12/wineLogo.png