Linux, Android, Open Source

Audio-Profil-Wechsel Leicht Gemacht

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Mein Hauptrechner besitzt 2 Monitore. Einer davon steht auf dem Schreibtisch unter den sich auch der PC befindet. Der andere ist mein TV-Gerät und befindet sich in ca. 15 m Entfernung. Mit Hilfe von 2 Tastaturen und Mäusen habe ich somit einen vollwertigen Rechner sowohl im Büro, als auch im Wohnzimmer.

Beide Monitore werden über HDMI angesteuert, wobei das Fernsehgerät auch gleich den Ton über das HDMI-Kabel erhält. Im Büro dagegen sind die Boxen analog angeschlossen. Und genau hier liegt mein Problem. Wenn ich mal schnell einen Film vom Computer im Wohnzimmer ansehen möchte, so muss ich zwangsweise die Audio-Ausgabe auf digital stellen. Wenn ich dann später wieder zurück ins Büro wechsle, so muss ich den Ton wieder auf analog zurück ändern.

Leider gestaltet sich der Wechsel des Audio-Profils unter Ubuntu als sehr mühsehlig:

Open Sound Preferences... | Hardware | Profile | Close

(/images/2011/06/Sound-Preferences_007.png)

Viel einfacher ist es sich ein kleines Skript zu schreiben und dieses dann über eine Tastenkombination aufzurufen. Diese Lösung will ich hier einmal vorstellen:

  1. Zunächst muss das Skript angelegt werden sudo emacs /usr/local/bin/switch_audio_profile (alternativ macht ihr das ganze mit gedit)

  2. Dort kopiert ihr dann den folgenden Inhalt rein

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#!/bin/bash
# list all profiles: pactl listCARD=0
CURRENT=$(pactl list | grep "Active Profile: " | cut -d " " -f 3)
CASE1="output:analog-surround-51"
CASE2="output:iec958-stereo"case ${CURRENT} in
${CASE1})
pactl set-card-profile ${CARD} ${CASE2}
# send a notification with an icon and a message
notify-send -i notification-audio-volume-high "Sound profile switched to" "$(echo ${CASE2} | cut -d ":" -f 2)"
exit;;${CASE2})
pactl set-card-profile ${CARD} ${CASE1}
notify-send -i notification-audio-volume-high "Sound profile switched to" "$(echo ${CASE1} | cut -d ":" -f 2)"
exit;;*)
notify-send -i notification-audio-volume-high "Cannot switch sound profile! Actual profile" "${CURRENT}" "not in case list."
exit;;
esac

Wie ihr schon oben erkennen könnt, wechsel ich immer zwischen 5.1 Sound und digitale Ausgabe (IEC958). Das ganze lässt sich natürlich ganz einfach an eure Bedürfnisse anpassen. Um alle möglichen Audio-Profile in Erfahrung zu bringen benutzt ihr einfach den Befehl pactl list

  1. Jetzt speichert ihr das Skript und schließt den Editor

  2. Das Skript muss nun noch mittels sudo chmod 755 /usr/local/bin/switch_audio_profile ausführbar gemacht werden.

  3. Zum Schluß verbinden wir das Skript noch mit einer Tastenkombination. Startet Keyboard Shortcuts | Add

(/images/2011/06/Keyboard-Shortcuts_008.png)

  1. Dort füllt ihr das Fenster dann entsprechend aus: (/images/2011/06/Custom-Shortcut_011.png)

  2. Ich habe den ganzen dann den Shortcut STRG + ALT + A zugeordnet

  3. Das war’s!

Jetzt ist das Wechseln des Audio-Profils nur noch eine Tastenkombination entfernt! Fröhliches Profil-Wechseln! ;-)

Emacs Tastenkürzel Im Chromium-Browser

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Momentan teste ich den Browser Chromium. Als langjähriger Emacs-Fan suchte ich natürlich als erstes nach einen Chromium-Plugin, dass das gleiche leistet, wie Firemacs unter Firefox. Da die angebotenen Plugins mich nicht zufrieden stellen konnten (z. B. funktionierte [STRG] + A (Zeilenanfang) immer noch nicht), fand ich die Lösung nach wenigen Minuten per Google.

Startet einfach den Configuration Editor von Gnome mit dem Befehl gconf-editor Dort begebt ihr euch zum Punkt desktop | gnome | interface und setzt den Schlüssel gtk_key_theme wie im folgenden Bild auf Emacs

Nun sollten einige bekannte Emacs-Shortcuts u. a. auch im Chromium-Browser funktionieren.

Backup Ganzer Partitionen Unter Linux

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Nachdem vor einigen Monaten mein noch ziemlich junges Windows 7 einfach so nicht mehr wollte und auch alle Rettungsversuche im Sand verliefen, nahm ich mir vor in Zukunft Sicherungen anzufertigen.

Unter Linux nutze ich dazu das Programm partimage. Mit diesem hilfreich und einfach zu bedienenden Tool lassen sich Sicherungen ganzer Partitionen erstellen. Das geht wie folgt: Aushängen der zu sichernden Partition:

  1. Aushängen der Windows-Partition: sudo umount /media/windows7c

  2. Starten des Programms: sudo partimage

  1. Auswählen der Partition, bei mir /dev/sdb2

  2. Angeben des Zielpfades des Sicherungsarchives: /home/USER/.backupwin/win7_20101003.gz

  3. Der Rest kann dann so bleiben. Weiter geht es mit der Taste F5.

  4. Als Komprimierungsart sollte bereits Gzip angehackt sein. Also weiter F5. Startschuß!

Eine tolle Anleitung hierzu findet man auch im Wiki von ubuntuusers.de.

Sportkalender Zu Google Calendar Hinzufügen

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Da es bei mir immer wieder vorkommt, dass ich wichtige Sportereignisse verpasse, suche ich schon seit längerer Zeit nach einer Lösung des Problems und bin fündig geworden.

Eine sehr elegante Art immer über z. B anstehenden Bundesligabegegnungen informiert zu sein, ist es diese im eigenen Googlekalender einzufügen. Hierfür bietet Google eigens Kalender die man abonieren kann. Diese findet man unter den

Kalender-Einstellungen | Interesante Kalender hinzufügen

Auf den ersten Blick ist das auch alles super und bequem. Leider werden diese Kalender aber nicht mit meinen brandneuen Motorola Milestone 2 synchronisiert, was laut Google auch nicht vorgesehen ist, da der Zugriff auf diese Abonements verweigert wird.

Dann suche ich mir halt eine andere Kalenderquelle - so dachte ich. Und auch hier fand ich sehr schnell etwas. Unter

http://offsite.thismonkey.com/fixtures/football/calendars/index.html

kann man sich die verschiedensten Fussball-Kalender herraussuchen.

Um diese Kalender dann per Google zu abonieren geht man so vor:

  1. Wähle den Kalender z. B. Germany | German Bundesliga | (all teams)

  2. Kopiere den Link der sich hinter Subscribe verbirgt

  3. Einloggen im Google-Konto und Wechsel in die Kalenderansicht

  4. Links unten Weitere Kalender | Hiinzufügen | Über URL hinzufügen

  5. Hier den vorher kopierten Link einfügen

  6. Nachträglich kann man jetzt noch Name und Farbe verändern

(/images/2011/06/calendar.png)

Diese Kalender können jetzt auch mit Android synchronisiert werden. Ist das nicht toll? :-)

Lokaler Web-Server Mit XAMPP

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Um demnächst ein bisschen am Design der Homepage rumspielen zu können habe ich mich entschlossen einen lokalen Web-Server unter Linux einzurichten. Die Entscheidung fiel dabei schnell auf XAMPP.

Eine Anleitung zur Installation, sowie die Installationsdatei findet man hier. Ich bin prinzipiell wie in dieser Anleitung vorgegangen. Jedoch verwende ich XAMPP in der Version 1.7.1 (hier noch PHP 5.2.9 und nicht 5.3), da es sonst beim Wiederherstellung der Homepage mit Hilfe des Akeeba-Plugins zu Problemen kommt. comments: true

Ist XAMPP installiert, so muss man zunächst noch ein paar Rechte überarbeiten:

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chown /opt/lampp/htdocs
mkdir /opt/lampp/htdocs/joomla
chmod -R 777 /opt/lampp/htdocs/joomla

Anschließend kopiert man die Akeeba-Backup-Datei und die kickstart.php in das angelegte Joomla-Verzeichnis und startet die Wiederherstellung im Browser mit

http://localhost/joomla/kickstart.php

Eine Anleitung zu Akeeba-Kickstart findet man hier. Man darf hier dann nicht vergessen per phpmyadmin eine neue Datenbank mit den gleichen Namen, wie die Online-Mysql-Datenbank anzulegen. Für diese Datenbank legt man dann noch einen Nutzer mit Passwort an, wie es ihn auch auf den Online-Hoster gibt.

Ist die Wiederherstellung abgeschlossen, so deaktiviert man die Suchmaschinenoptimierung Joomla’s unter Global Configuration | Site | Search Engine Friendly URLs = No. Leider hatte ich danach immer noch das Problem der leeren Startseite.

Nachdem ich dann noch die Module mod_jevents_cal und mod_jevents_latest deaktivierte, lief die Homepage lokal.

Neues Design!

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Wie schon vor Kurzem in einem Kommentar angekündigt, habe ich heute meine Homepage individualisiert :-) Ich hab mir ein Logo erstellt und die Farben danach angepasst. Mit dem Ergebnis bin ich momentan ganz zufrieden. Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen!

image

Alle ausgetauschten Grafiken des hier verwendeten Wordpress-Themes “Mystique” von digitalnature wurden mit dem Programm Gimp erstellt. Auch mein neues Logo ist ausschließlich damit angefertigt worden.

Eine Sachen stört mich aber noch: Die Performance der Homepage. Damit werde ich mich dann voraussichtlich morgen nochmals beschäftigten.

Und jetzt ran an den Kommentaren! ;-)

Wordpress.com - Kommentare über Facebook Und Twitter

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Schon seit mehreren Tagen beschäftige ich mich damit die Kommentarfunktion von Wordpress zu verbessern. Mein Ziel ist es, dass ein Besucher meiner Homepage die Möglichkeit hat mit Hilfe seines Facebook oder Twitter-Accounts einen Kommentar zu hinterlassen.

Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. Nutzt ein Nutzer sehr intensiv die Standard-Wordpress Kommentarfunktion eines Blogs, so muss er immer und immer wieder seine Email-Adresse usw. angeben und sich identifizieren zu können.Viele Nutzer besitzen aber bereits z. B. einen Twitter-Account, bei den sie während ihres Surfens bereits angemeldet sind. So liegt es doch nah diesem Umstand zu nutzen. Und genau das ist seit Kurzem auf allen Blogs unter wordpress.com möglich.

`(/images/2011/06/higlander_comments-300x298.png)

Zwar gibt es beispielsweise ein Wordpress-Plugin, welches den Facebook-Account benutzt, aber nach dessen Aktivierung ist es nicht mehr möglich einen anonymen Kommentar zu hinterlassen, es sei denn man hat dann plötzlich 2 Kommentarboxen auf seiner Homepage.

Leider gibt es diese neue tolle Kommentarbox noch nicht für Nutzer von wordpress.org, also für Leute, die Wordpress selbst installiert haben. Eine Hoffnung macht das Plugin Jetpack, welches einen selbst-gehosteten Wordpress-Blog um Wordpress.com Funktionen erweitert. In einer zukünftigen Version von diesen Plugin soll wahrscheinlich auch die neue Kommentarbox Einzug finden. Ich jedenfalls würde es mir sehr sehr wünschen!

Gnome 3 - Ein Verbesserungsvorschlag

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Obwohl ich viele viele Jahre mit der KDE SC verbrachte, riskierte ich hin und wieder einem Blick über den Tellerrand. Zuletzt schaute ich mir das neue Gnome 3 an. Mein erster Eindruck war trotz der vielen Kritik recht positiv. Besonders gelungen finde ich die Integration der verschiedenen Arbeitsfläche in die neue Gnome-Shell.

Ich will jetzt jedoch keinen Testbericht über Gnome 3 abgeben, sondern einen kleinen Verbesserungsvorschlag. Um die Shell noch intuitiver bedienen zu können, würde ich es mir als Nutzer folgendes Verhalten wünschen: Sobald man beginnt ein Programmfenster mit der Maus zu verschieben tritt die Gnome Shell in den Vordergrund und ermöglicht es mir somit das Fenster direkt auf eine gewünschte Arbeitsfläche zu verschieben. Ich weiß nicht, ob das jetzt so ganz klar geworden ist, deshalb noch etwas genauer: Das Ziel meiner Idee ist, ein Fenster nur mit Hilfe der Maus und der linken Maustaste auf eine Arbeitsfläche unter Gnome 3 zu verschieben. Ich will zuvor nicht erst die Shell mit der Super/Win-Taste aktivieren.

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen klar ausdrücken konnte. Ich werde dem Gnome-Team mal versuchen meinen Vorschlag zukommen zu lassen.

Pro Evolution Soccer 2011 Ohne Wiederholungen

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Vor ein paar Tagen berichtete ich davon wie es mir gelungen ist PES 2011 unter Linux (Ubuntu 11.04 64 Bit) zum laufen zu bekommen. Jetzt gilt es natürlich das Spiel weiter zu optimieren.

Schon immer haben mich an sämtlichen Fußballsimulationen diese automatischen Wiederholungen nach gelben/roten Karten, Abseitsentscheidungen, Fouls, usw. Leider konnte man diese noch bei keinen PES-Teil abschalten. Warum eigentlich nicht? Jeder der sich eine bestimmte Szene des Spiels nochmal ansehen möchte kann dies doch auch manuell tun. Aber egal. Zum Glück gibt es jetzt in PES 2011 die Möglichkeit durch ein kleines Tool diesen Umstand zu beseitigen.

Zur Installation geht ihr dabei folgendermaßen vor:

  1. Installiert zunächst Mono mittels winetricks mono28

  2. Ist das geschafft, dann ladet ihr euch den Replay Disabler 1.2 Beta herunter.

  3. Entpackt die *.exe am besten in das Verzeichnis, in dem sich auch die pes2011.exe befindet.

  4. Öffnet die pes2011.exe mit File | Open....

  5. Macht eure Änderungen und habt Spaß!

Vielen Dank an den Autor des kleinen Tools!!!

Pro Evolution Soccer 2011 Mit Wine Unter Linux Spielen

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Mir ist heute zufällig aufgefallen, dass die aktuelle Fußball-Simulation aus dem Hause Konami schon als Classic-Variante für nur noch knapp 15 EUR erhältlich ist. Nach 3 Telefonaten mit verschiedenen Elektronikgroßmärkten erwarb ich das Spiel schließlich bei den Experten.

Kurz nach weiteren Einkäufen und einen kurzen Freibadbesuch versuchte ich das Spiel unter Linux (Ubuntu 11.04 64 Bit) ans laufen zu bekommen. Die Installation verlief problemlos. Leider war es mir jedoch nicht möglich das Spiel unter Linux ohne Fremdsoftware zu starten, da das Spiel mein DVD-Laufwerk nicht finden konnte.

Mit Hilfe dieser Fremdsoftware lief das Spiel dann aber, bis auch Soundprobleme, mit Wine 1.3.15 ohne Probleme. Alle Effekte (Schiedsrichterpfeife, Schussgeräusch, …) wurden korrekt wiedergegeben. Musik und Kommentar suchte man dagegen vergebens. Aber genug der Worte! Hier die Installationsanleitung:

Installiert die neuste Entwicklerversion von Wine (momentan 1.3.20):

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sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-wine/ppa
sudo apt-get update
comments: true
sudo apt-get install wine-1.3

Legt die DVD ins Laufwerk und startet den Installationsvorgang von PES mittel Doppelklick auf die Setup.exe oder per wine /media/PESORDNER/Setup.exe

Nach den Abschluss der Installation müsst ihr euch noch die Fremdsoftware besorgen damit das Spiel ohne DVD-Check starten kann.

Jetzt musste ich nur noch die Sprache von Menü und Kommentar von Französisch auf Deutsch umstellen und das Spiel läuft perfekt![](http://maroony.bplaced.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/pes2011cover-212x300.jpg)